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Kaninchen und Meerschweinchen sind liebenswerte aber auch anspruchsvolle Haustiere.

Durch ihre speziellen physiologischen Voraussetzungen haben sie ganz besondere Ansprüche an Haltung, Fütterung und Pflege.

Im tierärztlichen Intensivseminar für engagierte Kaninchenhalter bzw. Meerschweinchenhalter erfahren Sie  anhand der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse, Weiterlesen...

Kaninchen und Meerschweinchen haben in der Natur viele Feinde.

Sie können es sich daher nicht leisten, Krankheitssymptome zu zeigen. Wären sie bei Krankheit auch nur  etwas matter oder ein bisschen langsamer, wären sie leichte Beute eines Raubtieres.

Daher zeigen Kaninchen und Meerschweinchen - wie viele andere Kleinsäuger auch - Ihre Krankheitssymptome erst dann, wenn eine Erkrankung sehr weit fortgeschritten oder sehr schwer ist. In einem weit fortgeschrittenen Stadium ist eine Krankheit aber nur noch schwer oder sogar gar nicht mehr zu heilen. Daher ist es   wichtig Krankheiten so für wie möglich zu entdecken.

Schon bei kleinsten Änderungen im Verhalten sollten Kleinsäuger umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden!

Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Gewichtskontrolle:

Krankheiten führen bei Kaninchen und Meerschweinchen oft zu einer Gewichtsabnahme und zwar schon in einem sehr frühen Stadium. In diesem frühen Stadium ist am Verhalten des Tieres  noch nichts von einer Krankheit zu bemerken. Daher ist eine Gewichtsabnahme ein  früher Hinweis auf eine Gesundheitsstörung. Kaninchen und Meerschweinchen  sollten deshalb einmal in der Woche, immer zur gleichen Gelegenheit, z.B. immer vor der Grünfuttergabe am Morgen, gewogen werden. Wiegt ein Tier weniger als in der Woche zuvor, wird es engmaschiger gewogen, bestätigt sich ein Gewichtsverlust, muss das Tier umgehend zum Tierarzt.

 

Ein Beispiel dafür, wie wichtig eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist, ist Bora, eine zweijährige Meerschweinchendame. Ihren sehr aufmerksamen und meerschweinchenerfahrenen Besitzern ist an Boras Verhalten nichts aufgefallen, sie fraß und verhielt sich völlig normal.

 

 

Beim Gewichtsprotokoll fiel aber eine leichte, kontinuierliche Gewichtsabnahme auf. Untersuchungen bei uns zeigten: Bora hat eine Blasenentzündung! Hätten die Besitzer Bora nicht regelmäßig gewogen, wäre die Blasenentzündung erst viel später, vielleicht sogar zu spät aufgefallen.

 

Nehmen Sie sich daher bitte die Zeit täglich Ihre Kaninchen und Meerschweinchen ausführlich zu beobachten und sie wöchentlich zu wiegen. Bei Auffälligkeiten muss das Tier bitte umgehend zum Tierarzt!

 

 

 

Wir Tierärzte sind ja in aller Regel echte "Allrounder". Von Internistik über Chirurgie,  Dermatologie, Diätetik, Kardiologie, Endokrinologie, Gynäkologie, Onkologie, Orthopädie bis Zahnmedizin - und noch einiges mehr - müssen wir alles können.

Zusätzlich sind es ja auch noch mehrere Tierarten, mehrere Spezies, die unsere Patienten sind. Im Studium lernt man vor allem etwas über Hund und Katze, Rind, Schwein und Pferd. Eine Spezialisierung auf bestimmte Spezies oder Fachrichtungen erfolgt erst nach dem Studium.

Meist ist es so, dass Tierärzte sich auf Pferde oder Schweine oder Rinder spezialisieren oder auf Kleintiere. Kleintiere sind in diesem Sinn vor allem Hund und Katze, die zwar jeweils ihre Besonderheiten haben, sich aber im Großen und Ganzen relativ ähnlich sind.

Die kleine Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster etc. kommen im Studium so gut wie gar nicht vor. Alles, was ein Tierarzt über diese Spezies weiß, hat er sich nach dem Studium angeeignet. Kann man Hund und Katze noch halbwegs "über einen Kamm scheren", funktioniert das bei den kleinen Heimtieren nicht mehr. Die physiologischen und pathophysiologischen Voraussetzungen sind in vielen Bereichen völlig andere als bei Hund und Katze. Ein Kaninchen ist eben kein kleiner Hund und die gleiche Behandlung, die einem Hund vielleicht helfen würde, kann bei einem Kaninchen tödlich sein.

Woher weiß man aber nun, ob sich ein Tierarzt gut mit Kaninchen, Meerschweinchen und Co. auskennt?

Eine Hilfe ist die Tierarztliste der neu gegründeten Arbeitsgruppe Kleinsäuger der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG). In diese Liste werden nur Tierärzte aufgenommen, die sich fachlich besonders gut im Kleinsäugerbereich auskennen, sich dauerhaft fortbilden, sowie  die richtigen Geräte haben, um gute Heimtiermedizin auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft leisten zu können.

Hier gehts zur Tierarztliste Kleinsäuger der DVG

Hier kann man nachlesen, welche  Voraussetzungen ein Tierarzt erfüllen muss, um in die Liste aufgenommen zu werden und um auf ihr zu bleiben.

Ganz Deutschland ist Seuchengebiet, wir raten daher dringend alle Kaninchen, sowohl in Außen- als auch Innenhaltung, gegen RHD 1 und 2 zu impfen!

Seit ca. 3 Jahren grassiert in Deutschland eine hochansteckende Variante der normalen Chinaseuche.

Das sogenannte RHD2-Virus führt bei nahezu allen angesteckten Tieren zu perakuten, tödlichen Krankheitsverläufen. Die Kaninchen liegen ganz plötzlich tot im Käfig. Nahezu alle Kaninchen, die Kontakt mit dem Erreger haben sterben. Es überleben nur sehr wenige Tiere. Auch bei reinen Wohnungskaninchen ist eine Ansteckung z.B. über Futter von der Wiese oder Supermarktgemüse aber auch Schuhe etc. möglich, die mit dem Erreger in Kontakt gekommen sind. Das Virus ist sehr stabil und langlebig.

Zum Glück gibt es mittlerweile einen Impfstoff gegen RHD2,  der allerdings  teuer ist. In großen Flaschen gekauft sind die Kosten pro Dosis deutlich geringer, allerdings muss so eine einmal angebrochene Flasche innerhalb von zwei Stunden verimpft werden.

Wir bieten daher bei Bedarf Sammelimpftermine mit dem Impfstoff Filavac, der gegen RHD 1 und 2 wirkt, an.

Die nächste Sammelimpfung  wird   am Donnerstag, 17. Oktober  stattfinden.

Bitte melden Sie sich per Telefon verbindlich an

Bei ausreichend Interesse sind auch andere Sammelimpftermine möglich!

Die Kosten sind unterschiedlich, je nachdem wie viele Kaninchen wir impfen werden.
Bei 40 zu impfenden Kaninchen wird die Impfung mit dem Sammelimpfstoff Filavac 20 € kosten (einfacher Gebührensatz der GOT), bei 30 Kaninchen 25 €, bei 20 Kaninchen 30 €.



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Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Denn die meisten Meerschweinchen und Kaninchen, die krank in meiner Praxis vorgestellt werden, sind krank aufgrund falscher Ernährung.
Zahnprobleme, Abszesse, Verdauungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Harngries, Blasensteine u.v.m. können durch falsche Ernährung ausgelöst werden.

Die Nahrung von Meerschweinchen und Kaninchen muss vor allem drei Voraussetzungen erfüllen:

1) Die Nahrung muss Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe in der richtigen Menge liefern

Zu wenig führt zu Mangelerscheinungen, zu viel führt zu Fettleibigkeit. Zu dicke Tiere neigen zu Stoffwechselstörungen, Gelenkproblemen aber auch zu  lebensbedrohlichen Verdauungsstörungen.
Zu viel von bestimmten Mineralstoffen führt zu Harngries oder gar Harnsteinen.

2) Die Nahrung muss dafür sorgen, dass die Zähne optimal abgenutzt und die Zahnwurzeln geschont werden

Meerschweinchen und Kaninchen leben ursprünglich in Gras- und Steppenlandschaften. Sie müssen sich also von Gräsern, Blättern und Kräutern ernähren, die wenig gehaltvoll sind. (Wer schon mal versucht hat, von grünem Salat dauerhaft satt zu werden, weiß was ich meine). Um trotzdem satt zu werden, müssen die Tiere sehr viel Blättriges zu sich nehmen. Sie kauen den ganzen Tag. Beim Kauen reiben die Zähne aneinander und wären durch dieses ständige Kauen eigentlich innerhalb kurzer Zeit bis auf kleine Stummel abgewetzt. Daher hat die Natur Kaninchen und Meerschweinchen mit dauerhaft nachwachsenden Zähnen ausgestattet. Die Schneide- und die Backenzähne von Meerschweinchen und Kaninchen wachsen lebenslang ca. 1cm pro Monat.
Die Zähne wachsen allerdings auch dann schnell, wenn es eigentlich gar nicht nötig wäre. Auch wenn ein Tier gar nicht  viel kauen muss, weil es Futter bekommt, das energiereicher als Grünes ist, wachsen die Zähne.
Bekommen Meerschweinchen und Kaninchen also Futtermittel, die schneller satt machen als das von der Natur vorgesehene Futter, kauen sie weniger und die Zähne werden zu lang. Eine verbreitete, aber falsche Meinung ist, dass man den Tieren etwas „Hartes“ wie trockenes Brot o.ä. anbieten müsse, um den Zahnabrieb zu fördern. Das ist nicht richtig, denn das Einzige, das so hart ist, dass es einen Zahn abreiben kann, ist ein anderer Zahn. Dieser Abrieb, Zahn auf Zahn, passiert beim ganz normalen Kauen.

 

Das Gebiss von Kaninchen und Meerschweinchen ist eines der am besten spezialisierte Gebisse im Tierreich. Die Form der Zähne sowie der Aufbau von Zahn und Zahnwurzel ist hochspezialisiert auf das Zermahlen von weicher, frischer, blättriger Nahrung. Bekommen diese Tiere Futter, dessen Struktur nicht zu ihrem hochspezialisierten Gebiss passt, und das nicht mit den physiologischen Mahlbewegungen zerkleinert werden kann, dann werden Zähne und Zahnwurzeln falsch belastet, was wiederum zu schwerwiegenden Zahnproblemen führen kann.

 

Falsche Fütterung ist daher die Ursache für die meisten Zahnprobleme bei Kaninchen und Meerschweinchen.

„Fehlstellungen“ sind fast nie angeboren sondern entstehen  durch zu schlechte Zahnabnutzung oder Fehlbelastungen.

3) Die Nahrung muss die Bakterien im Darm optimal ernähren und die Darmmotorik unterstützen

Säugetiere können die Inhaltsstoffe von Gras eigentlich gar nicht verwerten. Bei einer reinen Grünfütterung würden sie eigentlich verhungern, da Säugetiere keine   Zellulose, den Hauptenergieträger in Gras und Blättern, verdauen kann. Die pflanzenfressenden Säugetiere brauchen deshalb Hilfe für die Verdauung von Grünem.
Im Darmtrakt von Kaninchen und Meerschweinchen sorgen spezielle Bakterien für die Aufschlüsselung von Gräsern und Blättern in Stoffe, die die Tiere problemlos verwerten können. Diese Bakterienflora besteht idealerweise aus Bakterien, die auf die Verdauung von Grünem spezialisiert sind. Werden diese guten und wichtigen Bakterien falsch ernährt, sterben sie ab. In der Folge überwuchern schädliche Bakterien den Darm. Gerade zu viel Stärke, enthalten in Getreide, Haferflocken, Fertigfuttern, Erbsenflocken, Brot, Knabberstangen usw., schädigt die gute Bakterienflora massiv und kann zu lebensbedrohlichen Verdauungsstörungen führen.
Darüber hinaus braucht der Darm für eine gute Darmmotorik Rohfaser, enthalten in Gräsern, Kräutern und Heu.

Alles ganz schön kompliziert?!
Die Ernährung von Kaninchen und Meerschweinchen ist eine Wissenschaft für sich?
Ja und nein. Einerseits ist das Thema wirklich sehr komplex, andererseits ist die Lösung und damit die optimale Ernährung eigentlich ganz einfach, denn man muss nur wissen, auf welches Futter Zähne und Verdauungstrakt der Tiere optimal eingerichtet sind: Dieses Futter sind Gräser, Blätter und Kräuter!
Wenn man sich daran orientiert, kann man nichts falsch machen.

Gesundes Meerschweinchen- und Kaninchenfutter:

Im Sommer bekommen die Tiere frisches Gras und vielfältige Wiesenkräuter als Hauptfutter. Es sollte immer frisch und in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen. Getrocknetes Gras, also Heu, sollte zusätzlich angeboten werden, wird aber bei ausreichend vielfältiger Frischfütterung kaum gefressen. Gerne werden auch Blätter und Zweige von Obstbäumen, Haselnusssträuchern etc. gefressen und benagt.

 

Im Winter ist es mit Wiesenfütterung schwierig, daher muss man auf grünes Blattgemüse ausweichen. Gefüttert werden können z.B. Bittersalate wie Endivie, Radicchio und Chicorée, Karottengrün, Kohlrabiblätter, Kräuter, Fenchelgrün, Zuckerhut, Feldsalat, Postelein, Brunnenkresse,  Selleriegrün, Mangold, Spinat, Chinakohl, Wirsing, Grünkohl, Urkohl, Weißkohl, Rotkohl...  Grünfutter sollte auch im Winter immer frisch, vielfältig und in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen. Dazu gibt es  Heu zur freien Verfügung.

 

Kohl ist tatsächlich ein wunderbares Winterfutter, wilde Kaninchen ernähren sich oft  von Kohl, denn Kohl ist das Einzige, das im Winter bei Schnee noch auf den Feldern steht. Oxalathaltige Gemüse wie Spinat und Mangold sollten nur in einer vielfältigen Mischung und nicht in großen Mengen gefüttert werden.
„Normale“ Salate, wie Kopfsalat, Eisbergsalat etc. sind zu "weich", sie sollten nur einen kleinen Teil der Winterernährung ausmachen.
Zurückhaltend sollten „normale“ Gemüse wie Karotten, Fenchel, Sellerie, Paprika, Gurke, Pastinaken, Kohlrabi, Brokkoli, rote Beete etc. gefüttert werden! All diese Gemüse machen zum einen deutlich schneller satt als Grünes, was für den Zahnabrieb nicht ideal ist, außerdem können "normale" Gemüse von den Zähnen nicht zermahlen werden, sie müssen zerkaut werden. Bei übermäßiger Gabe führt "normales" Gemüse daher zu Zahnproblemen. Außerdem ist in solchem Gemüse nahezu keine für den Darm lebensnotwendige strukturierte Rohfaser enthalten. Zu viel "normales" Gemüse kann daher zu Verdauungsstörungen führen. In kleinen Mengen  sind solche Gemüse allerdings oft heiß begehrt und dürfen gefüttert werden. Obst hat die gleichen Nachteile wie "normales" Gemüse und enthält zusätzlich auch noch viel Zucker, der die Bakterien im Darm schädigt.

Wenn Kaninchen und Meerschweinchen wie empfohlen  nahezu ausschließlich mit frischem Grün gefüttert werden, wird  über die Nahrung sehr viel Wasser aufgenommen: Das ist das Beste, um Harngries und Harnsteinen vorzubeugen. Tiere mit Harngries- oder Harnsteinproblemen sollten am besten keinerlei trockenes Futter - auch kein Heu - bekommen.

Zusammenfassend versteht sich von selbst, dass Trockenfutter, Getreide, Haferflocken, getrocknete Gemüsestücke, Brot, Knabberstangen, Leckerlis etc. schädlich sind!
Meiner Meinung nach ist es ein Skandal, dass Futtermittel für Meerschweinchen und Kaninchen mit der Bezeichnung „Alleinfutter“ und der Suggestion „gesund" verkauft werden dürfen, obwohl sie so schädlich für die Tiere sind!

Wenn Sie die Ernährung Ihrer Tiere jetzt umstellen wollen, beachten Sie bitte unbedingt, dass jede Futterumstellung immer sehr langsam erfolgen muss!
Die Bakterienflora, auf die Kaninchen und Meerschweinchen angewiesen sind, muss sich erst auf neue Futtermittel einstellen und anpassen. Tiere, die wenig Gras und Grünes, dafür aber auch Fertigfutter oder Brot o.ä. bekommen, müssen bitte über mindestens vier Wochen „entwöhnt“ werden. Die Menge an schlechtem Futter langsam vermindern, die Menge an Grünem ganz langsam erhöhen. Langsam muss auch Kohl in den Speiseplan eigeführt werden. Ist eine Umstellung auf diese Weise erfolgt, und eine gesunde Darmflora entstanden, dann vertragen Kaninchen und Meerschweinchen Gras, Wiese, Grünes und auch Kohl in unbegrenzter Menge.

Das war ein ganz kurzer Abriss über die wichtigsten Punkte eines Themas, das ganze Bücher füllt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns, wir helfen gerne weiter.

 

 

 

Das ist Streusel. Streusel ist gerade kastriert worden. Das linke Bild wurde direkt nach der Operation aufgenommen, Streusel hat gerade seine Aufwachspritze bekommen. Auf dem anderen Bild mümmelt er schon wieder Löwenzahn.
Zwischen den Bildern liegen 4 Minuten!

Kaninchen und Meerschweinchen sind sehr anspruchsvoll, was Narkosen angeht, sie haben leider ein höheres Narkoserisiko als Hund und Katze.

Um auch Kaninchen und Meerschweinchen so sicher wie möglich in Narkose legen zu können,  verwenden wir eine Narkose, die vollständig wieder antagonisiert (aufgehoben) wird ("Triplenarkose"). Für dieses Narkoseregime sind 6 verschiedene Medikamente nötig, sie ist also nicht ganz billig, aber es lohnt sich! Auch eine engmaschige  doppelte Narkoseüberwachung, menschlich und technisch, das standardmäßige Legen einer Venenverweilkanüle (beim Kaninchen) auch bei kurzen Eingriffen, genaue Temperatursteuerung und die Möglichkeit auch Kaninchen zu intubieren, sind bei uns selbstverständlich. Die Tierarten mit hohem Narkoserisiko wie Kaninchen, Meerschweinchen und Co. können so mittlerweile sehr sicher narkotisiert werden.