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Wissenswertes und Aktuelles

Was muss ich unbedingt tun, was darf ich auf keinen Fall tun?

Dos and Don´ts für Tierärzte*innen

Livewebinare: Kaninchen und Meerschweinchen im Notdienst

Wegen der Weiterbildungsordnung (ATF):

Teilnahme nur für Tierärzte oder Studenten der Tiermedizin , ein entsprechender Nachweis kann angefordert werden.

 Mittwoch, 24. Februar 19 bis 22 Uhr ausgebucht

 Samstag, 6. März 2021 15 bis 18 Uhr ausgebucht

Samstag, 10. April 2021 15 bis 18 Uhr

Mittwoch, 16. Juni 2021 19 bis 22 Uhr

Mittwoch, 13.Oktober 2021 19 bis 22 Uhr

 50€ netto;jeweils 3 ATF-Stunden beantragt

Ermäßigte Teilnahme (25€ brutto) für Tiermedizin-Studierende, bitte vor der Buchung per E-Mail mit entsprechender Bescheinigung melden: seminare@tieraerztin-ruf.de

Immer mehr Kaninchen- und Weiterlesen...

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Mit Nobivac plus gibt es erstmals einen Kaninchenimpfstoff, der gleichzeitig gegen alle 3 wichtigen Kaninchenseuchen schützt.

Bei der Umstellung auf den Vektor-Impfstoff Nobivac plus gibt es allerdings einiges zu beachten.

Es fanden schon zwei Gratis-Live-Webinare zu diesem Thema statt.

Hier das aufgezeichnete Webinar als Powerpoint-Präsentation zum Herunterladen:

Nobivac_mit_KommentarHerunterladen

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Die deutschlandweiten "Intensivseminare Dr. med. vet. Diana Ruf" vor allem für Kaninchen- und Meerschweinchenhalter sind schon fast zu einer Institution geworden.

In Corona-Zeiten sind Präsenzseminare aber gerade nicht möglich. So wurde es Zeit, endlich ein Projekt anzupacken, das sich viele Tierhalter und Seminarteilnehmer schon lange gewünscht haben: Online-Seminare, sogenannte Webinare.

Die Weiterlesen...

Liebe Kunden,
das neue Virus SarsCoV2 wird uns noch eine Weile begleiten und Vorsichtsmaßnahmen erfordern, die Ihre und unsere Gesundheit schützen.

Außer in Ausnahmefällen (z.B. bei Euthanasien, besonderen Situationen) behandeln wir Ihre Tiere (vor allem Katzen und kleine Heimtiere) momentan ohne Ihre Begleitung. Ihre Schützlinge werden gewohnt liebevoll und sorgsam von uns betreut. Weiterlesen...

Eine kleine Checkliste für einen unbeschwerten Sommer mit Hund

Hitze

  • Keine Aktivitäten in der Mittagshitze! Am frühen Morgen und am Abend können Spaziergänge gemacht werde. Kein Joggen mit Hund, kein Fahrradfahren, keine langen Ballspiele! Gefahr von Überhitzung bis hin zum Tod.
  • Geteerte und gepflasterte Wege bei starkem Sonnenschein meiden. Gefahr  von

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Wegen Corona finden die nächsten Präsenzseminare leider erst 2021 wieder statt. 

Evtl. können die Seminare in Kirchheim u.T. im Oktober/November stattfinden. Informationen dazu bitte direkt beim Veranstalter erfragen info@respektiermich.de

Als Ersatz und Ergänzung biete ich Live-Online-Webinare an, es kommen laufend neue  Themen dazu, auch ganze Online-Kurse, die zeitlich unabhängig  absolviert werden können, sind geplant.

Gerne immer mal wieder auf der meiner Webinar-Seite Weiterlesen...

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Die Gretchenfrage der Katzenfütterung:  Nass- oder Trockenfutter?

 

 

Dazu ein kleiner Versuch aus unserer Küche.
Der Magen einer durchschnittlichen 4-kg-Katze fasst ungefähr 150 ml. Das ist ungefähr so viel, wie in dieses kleine Trinkglas passt.

Da Katzen ein mechanisches Sättigungsgefühl haben, fressen sie - wenn genug da ist
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Im Jahr 2017 wurde in Deutschland Hunde- und Katzenfutter für über 3 Milliarden Euro verkauft. Ein riesiges Geschäft. Es tummeln sich unüberschaubar viele Tierfutterfirmen auf diesem lukrativen Markt.

Um an Käufer zu kommen, ziehen die Hersteller natürlich alle Register: Von schicken Etiketten, über Gesundheitsversprechen bis hin zu Verbrauchertäuschung oder gar Betrug ist alles dabei.

Kann man als Laie da noch durchblicken?

Auf den ersten Blick ist das schwierig, da weder Name des Produkts, noch Preis oder Design des Etiketts etwas über die Qualität eines Futters aussagen. Man muss sich das Etikett genau anschauen um weitere Informationen zu erhalten.

Zunächst sollte man überprüfen, ob überhaupt alle gesetzlich verpflichtenden Angaben aufgeführt sind. Diese Angaben sind Pflicht:

  • Art des Futtermittels (Alleinfuttermittel , Einzelfuttermittel…)
  • Tierart, für die das Futter gedacht ist
  • analytischen Bestandteile, das sind Rohprotein, -faser, -fett, -asche und die Feuchte, wenn sie über 14% liegt.
  • Zutaten
  • Zusatzstoffe (z.B. ernährungsphysiologische Zusatzstoffe, technologische Zusatzstoffe…)

Ist die Deklaration nicht vollständig, weckt das Zweifel an der Sachkenntnis des Herstellers und man sollte vom Kauf absehen.

Auch wenn die Deklaration vollständig ist, weiß man noch nicht, ob man ein gutes Tierfutter in der Hand hält. Was macht denn ein „gutes“ Tierfutter aus?

Das wichtigste
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Kaninchen und Meerschweinchen haben in der Natur viele Feinde.

Sie können es sich daher nicht leisten, Krankheitssymptome zu zeigen. Wären sie bei Krankheit auch nur  etwas matter oder ein bisschen langsamer, wären sie leichte Beute eines Raubtieres.

Daher zeigen Kaninchen und Meerschweinchen - wie viele andere Kleinsäuger auch - Ihre Krankheitssymptome erst dann, wenn eine Erkrankung sehr weit fortgeschritten oder sehr schwer ist. In einem weit fortgeschrittenen Stadium ist eine Krankheit aber nur noch schwer oder sogar gar nicht mehr zu heilen. Daher ist es   wichtig Krankheiten so für wie möglich zu entdecken.

Schon bei kleinsten Änderungen im Verhalten sollten Kleinsäuger umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden!

Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Gewichtskontrolle:

Krankheiten führen bei Kaninchen und Meerschweinchen oft zu einer Gewichtsabnahme und zwar schon in einem sehr frühen Stadium. In diesem frühen Stadium ist am Verhalten des Tieres  noch nichts von einer Krankheit zu bemerken. Daher ist eine Gewichtsabnahme ein  früher Hinweis auf eine Gesundheitsstörung. Kaninchen und Meerschweinchen  sollten deshalb einmal in der Woche, immer zur gleichen Gelegenheit, z.B. immer vor der Grünfuttergabe am Morgen, gewogen werden. Wiegt ein Tier weniger als in der Woche zuvor, wird es engmaschiger gewogen, bestätigt sich ein Gewichtsverlust, muss das Tier umgehend zum Tierarzt.

 

Ein Beispiel dafür, wie wichtig eine regelmäßige Gewichtskontrolle ist, ist Bora, eine zweijährige Meerschweinchendame. Ihren sehr aufmerksamen und meerschweinchenerfahrenen Besitzern ist an Boras Verhalten nichts aufgefallen, sie fraß und verhielt sich völlig normal.

 

 

Beim Gewichtsprotokoll fiel aber eine leichte, kontinuierliche Gewichtsabnahme auf. Untersuchungen bei uns zeigten: Bora hat eine Blasenentzündung! Hätten die Besitzer Bora nicht regelmäßig gewogen, wäre die Blasenentzündung erst viel später, vielleicht sogar zu spät aufgefallen.

 

Nehmen Sie sich daher bitte die Zeit täglich Ihre Kaninchen und Meerschweinchen ausführlich zu beobachten und sie wöchentlich zu wiegen. Bei Auffälligkeiten muss das Tier bitte umgehend zum Tierarzt!

 

 

 

„Wir warten erst mal ab und beobachten“

Häufig hört man diesen Satz von Besitzern, aber auch Tierärzten wenn Hautknoten oder andere Zubildungen beim Tier entdeckt werden.

Aber ist es wirklich sinnvoll abzuwarten und zu beobachten, wenn man bei seinem Tier einen „Knubbel“ festgestellt hat?

Wenn man abwartet, gibt es genau drei Möglichkeiten: Die Zubildung verschwindet, bleibt gleich oder sie wird größer.

Verschwindet der „Knubbel“, was sehr selten passiert: Glück gehabt! Bleibt er aber gleich oder wächst er, weiß man immer noch nicht um was es sich handelt - man hat aber einem potentiell bösartigen Tumor möglicherweise Zeit verschafft, inoperabel in die Tiefe zu wachsen oder im Körper Metastasen zu verteilen.

 

Auch Beobachten hat bei Zubildungen keinen Sinn, denn es gibt keine Blickdiagnosen! Man kann einem Knoten nicht ansehen, ob er gut- oder bösartig ist.

 

Also: Abwarten und Beobachten verschwendet Zeit! Zeit, die im Fall eines bösartigen Tumors lebensentscheidend sein kann.

Daher sollte auch bei scheinbar harmlos aussehenden „Knubbeln“ mindestens eine sogenannte FNA, eine Feinnadelaspiration durchgeführt werden. Bei einer Feinnadelaspiration wird ohne Narkose und nahezu schmerzfrei für das Tier eine ganz dünne Nadel in die Zubildung gestochen und Zellen entnommen. Diese Zellen werden auf einem Objektträger ausgestrichen und von einem Histopathologen beurteilt. Sehr oft kann anhand der so gewonnenen Zellen diagnostiziert werden, um welche Art Zubildung es sich handelt. Handelt es sich um einen gutartigen Knoten, kann man tatsächlich abwarten und muss erst dann einschreiten, wenn der Knoten wächst, mechanisch stört oder sich entzündet.

Handelt es sich um einen bösartigen Knoten, wird die Tumorart vom Histopathologen in der Regel genau diagnostiziert. Mit diesem Wissen kann dann ganz gezielt operiert werden. Man weiß von vornherein, ob eine einfache Tumorentfernung ausreicht oder ob z.B. ein bestimmter Sicherheitsabstand zum Tumor eingehalten werden muss, was oft eine kompliziertere Operation nach sich zieht. Ohne vorherige Beurteilung per Feinnadelaspriration o.ä. sind daher oft eigentlich vermeidbare Nachoperationen nötig.

Finden Sie bei Ihrem Tier einen „Knubbel“, gilt daher: „Piksen statt abwarten“. Eine Ausnahme sind  Gesäugeknoten, hier funktioniert eine Diagnosestellung nach Feinnadelsapriration nicht, Gesäugeknoten sollten immer zügig im Ganzen entfernt werden.